Zur Person

Foto: Stefan BehrensMeinen Kunden rate ich, sich auf neue, einzigartige Ideen einzulassen. Ich empfehle ihnen den Puls ihres Umfeldes wahrzunehmen, ganzheitlich zu denken. Ich vermittle außerdem, dass gute Konzepte Inspiration von außen, von fremden Bereichen brauchen. Wie bin ich für diese Arbeitsweise gewappnet?

Argentinien, Venezuela, Mexiko, Kolumbien, Österreich, Deutschland: In meinen ersten 18 Lebensjahren lebte ich in sechs verschiedenen Ländern. Alle drei Jahre eine neue Heimat. Ein Nomadenleben, das mich früh lehrte, mich auf Neues einzulassen, Bewegung zuzulassen und die vielfältigen Eindrücke mitzunehmen. Neugierde und Heißhunger auf Neues sind ständige Begleiter auf meinem Lebensweg.

Dies spiegelte sich in meine Berufswahl wieder: ich studierte an der Fachhochschule Düsseldorf und an der Köln International School of Design und bin seit 2003 freischaffend als Diplom-Designerin tätig.

Impulse sind wichtig. Reisen sind für mich eine wichtige Inspirationsquelle. Es kann aber auch nur ein Spaziergang im Park um die Ecke sein. Kleine Ausbrüche aus dem Alltag geben mir neue Eindrücke, neue Blickwinkel, lassen Ideen entstehen und bedeuten oft den Auftakt einer neuen Arbeit, wie die Gestaltungsreihe “amor gótico”, inspiriert durch die gotischen Fenster der Gebäude und Kirchen in Barcelona.

Auch meine Rolle als Mutter übte einen Einfluss auf meine berufliche Entwicklung aus. Durch mein Kind lernte ich Selbstverständliches neu zu hinterfragen, mich über scheinbar Gewöhnliches zu wundern. Diese Denkmuster sind die Voraussetzung für neue Ideen. Wer offen ist für Ungewöhnliches findet auch beim Basteln mit Kindern den Anstoß für eine neue Gestaltungsidee.

Nicht zuletzt prägt mich mein künstlerisches Schaffen. Beim Malen und Fotografieren experimentiere ich. Meine Bilder entstehen intuitiv, oft impulsiv. Eine Arbeitsweise, die mir beständig zeigt: Weiterentwickeln heißt Grenzen überschreiten, Altes fallenlassen und Neues lernen.